Die wichtigsten Figuren aus der überirdischen Welt


Will Burrows ist vierzehn Jahre alt und lebt in London. Das einzige, das ihn mit seiner Familie verbindet, ist eine mit seinem Vater geteilte Leidenschaft: das Graben von Tunneln. Abgesehen von seinem Vater steht ihm weder seine Schwester Rebecca noch seine Mutter sehr nahe, er fühlt sich fremd in seinem eigenen Zuhause.
Wills äußeres Erscheinungsbild ist ziemlich unverwechselbar: Er hat eine ungewöhnlich helle Haut und muss immer vor Sonne flüchten, die seine Haut schnell verbrennt. Zum Schutz vor der Sonne trägt er stets Sonnenbrille und Baseballkappe. Wills helle Haut, die fast schneeweißen Haare, die hellblauen Augen machen ihn in der Schule zum Außenseiter und führen zu Spitznamen wie Kreidestrich oder Frosty der Schneemann. Aufgrund seines Hobbys, dem Ausschachten von Tunneln, ist seine Kleidung oft mit einer feinen Patina aus getrocknetem Schlamm überzogen.
In letzter Zeit hat Will das Gefühl, dass sein Vater ihn von seinen Grabungen ausgeschlossen hat. Und dann ist sein Vater auf einmal wie vom Erdboden verschluckt. Will weiß, dass er der einzige ist, der ihn finden kann…

Dr. Burrows, Wills Vater, ist ein drahtiger Mann mit kräftigem Körperbau, rundem Gesicht und dicker Brille. Er ist ein leidenschaftlicher Archäologe, dem jedoch die große Karriere versagt geblieben ist. Im Keller seines Hauses hat er sich sein Reich geschaffen: Dort plant er seine nächsten Tunnelgrabungen und analysiert seine Fundstücke.
Über die alte Mrs Tantrumi gelangte er in den Besitz eines merkwürdigen Gegenstands: eine Kugel mit einer darin schwimmenden, leuchtenden Chemikalie, die sich bewegt wie ein Wirbelsturm. Dr. Burrows vermutet, dass die Kugel aus dem 19. Jahrhundert stammt.
Eines Tages stößt er mit einem seltsamen Mann zusammen, der hellblaue, fast weiße Augen hat, Hut und Sonnenbrille trägt und Modergeruch verbreitet. Kurz darauf verschwindet Dr. Burrows spurlos...

Chester Rawls, ist Wills bester Freund. Er ist genauso alt wie Will und fast ebenso hoch wie breit. Daher kursieren in der Schule auch Spitznamen wie Chester-Kommode oder Schrank über ihn. Chester ist sehr stark. Es hat einige Jahre gedauert, bis aus Will und Chester beste Freunde geworden sind. Chester begleitet Will auf der Suche nach seinem Vater.

Rebecca Burrows, Wills Schwester, ist zwei Jahre jünger als ihr Bruder und begrüßt ihn gern mit: „Na, Schlammmonster?“ Äußerlich könnten die beiden Geschwister nicht unterschiedlicher sein: Rebecca ist für ihr Alter sehr dünn und von zierlicher Statur. Mit ihrem leicht getönten Teint braucht sie nicht vor der Sonne zu flüchten wie ihr hellhäutiger Bruder. Nachdem ihre Mutter ihr Leben dem Fernsehapparat gewidmet hat, ist Rebecca diejenige, die den Haushalt bewältigt, Rechnungen bezahlt und dafür sorgt, dass der Kühlschrank gefüllt ist. In den Schulferien unternimmt sie allein Ausflüge – allerdings weiß niemand, wohin sie dann verschwindet…

Mrs. Burrows, Wills und Rebeccas Mutter, lebt in ihrer eigenen Welt. Sie hat ihren Mann auf der Universität kennen gelernt und strebte ursprünglich eine Karriere beim Fernsehen an. Mittlerweile ist jedoch der Fernsehapparat der Mittelpunkt ihres Lebens geworden. Sie sitzt den ganzen Tag in ihrem Sessel, drückt auf diversen Fernbedienungen herum und verlässt nur das Haus, um mal ins Kino zu gehen.